Überseecampus 35

Der Überseering 35

Ein Großteil der Geisteswissenschaften hat aufgrund der Kernsanierung des Philosophenturms in den Überseering 35 umziehen müssen. Das Gebäude befindet sich im Besitz der Ergo Versicherung und ist zeitgleich ein Bürogebäude, das von unterschiedlichen Nutzern gemietet wird. Dieser Umstand bringt für die Studierenden diverse Unannehmlichkeiten mit sich, die es zu beseitigen gilt.

Verbindung zwischen den Standorten

Zuallererst ist die Studierbarkeit gerade von Lehramtsstudiengängen durch die räumliche Trennung der Fakultäten und die schlechte Anbindung an den Hauptcampus erschwert. Die Strecke von A nach B innerhalb der halben Stunde zwischen zwei Veranstaltungen zu bewältigen ist unmöglich. Wir werden uns daher gemeinsam mit der Univerwaltung dafür einsetzen, dass ein Shuttle-Dienst eingerichtet wird, der vor allem zu den Stoßzeiten verkehren wird. Damit soll die Studierbarkeit für alle gesichert werden, vor allem aber auch die Inklusion Studierender mit Behinderung, die vom Campus zum Ü35 pendeln müssen. Eine weitere Möglichkeit die Mobilität der Studierenden zu erhöhen, ist die Einrichtung einer nahegelegenen StadtRad-Station vorm Ü35. Gespräche dafür sind bereits am Laufen.

Infrastruktur

Einhergehend mit der räumlichen Trennung sind die Studierenden am Ü35 nahezu vollkommen von der gewohnten Infrastruktur am Grindel abgeschnitten. Es fehlen Buchhandlungen, Copy-Shops, Einkaufsmöglichkeiten, sowie Cafés und Banken. Wir möchten dies gerne beheben und dafür sorgen, dass Bankautomaten aufgestellt werden. Außerdem werden wir versuchen, Menschen davon zu überzeugen, dass die Ansiedlung von Cafés oder Restaurants nicht nur für die Uni sinnvoll ist, sondern auch für die Angestellten der umliegenden Bürogebäude. Bereits jetzt sind alle Lokale zu den Stoßzeiten gnadenlos überfüllt. Es soll weiterhin überprüft werden, ob eine Verlängerung der Mensaöffnungszeiten sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar ist. Momentan schließt die Mensa im Ü35 um 16 Uhr. Da viele Studierenden um diese Zeit noch Veranstaltungen besuchen, wäre es sehr sinnvoll, dass man auch am späten Nachmittag noch etwas zu essen bekommt.

Missstände im Gebäude

Im Gebäude selbst gibt es ebenfalls noch einige Missstände, die wir beheben möchten. Hier lässt sich zuallererst die sogenannte Vereinzelungsanlage (Durchgangskontrolle im Eingangsbereich) nennen. Universitäten müssen für alle Menschen öffentlich zugänglich sein und eine Einlasskontrolle steht diesem Gedanken entgegen. So sind nicht nur die Institute eingeschränkt zugänglich, sondern auch die Bibliotheken. Die Vereinzelungsanlage muss deswegen verschwinden.
Weiterhin muss die Lüftung im Gebäude verbessert und sichergestellt werden, dass die Klimaanlage genug “frische” Luft für alle Gebäudenutzer produziert bzw. die Lüftung der Menge an Menschen in einem Raum angepasst werden. Da sich die Fenster überhaupt nicht öffnen lassen, sollte zumindest eine ausreichende Sauerstoffzufuhr gewährleistet werden. Dazu gehört es ebenso, dass die Klimaanlage die Räume im richtigen Maße heizt, was momentan nicht der Fall ist.

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